28.02.2024 Mittwoch 16:00 bis 17:30 Uhr
Räuberlabor: Schreiben wie Schiller (Familiennachmittag)

Schiller war Familienmensch und Briefeschreiber. Deshalb probieren wir diesmal im Räuberlabor so zu schreiben, wie Schiller es tat, nämlich mit einer echten Feder und hausgemachter Walnusstinte. Kommt vorbei und probiert es aus. Papier sowie Gänse- und Schwanenfedern liegen bereit. Für alle Schreibfans ab 7.

Veranstalter

Schillerhaus Rudolstadt

Tel. + 49 3672 - 486 470
schillerhaus@rudolstadt.de

02.03.2024 Samstag 19:30 bis 21:00 Uhr
Schillers Punschlied: Freiheit, Wärme, Sehnsucht

Eine kulinarische Reise durch die Literatur und Musik von Rudolstadt bis nach Neapel. Ulrike Nitzschke (Literatur), Tanya Harding (Kulinarik) und Hagen Lusche (Musik) führen Sie auf eine Reise, die in Rudolstadt mit Punsch beginnt, einen Zwischenstopp im Orto Botanico der Medicis in Florenz einlegt und mit einer Ballonfahrt über Neapel endet. Begleitet wird die Runde von dem Musiker Hagen Lusche, der auf seiner Geige die passenden Melodien spielt. Dazu gibt es kulinarische Leckerbissen und wärmenden Punsch passend zu den Geschichten, Rezepten und Gedichten von Schiller, Goethe sowie der Herzogin Anna Amalia und ihrem Leibkoch François le Goullon.

Eintritt: 15 € (inkl. Punsch und Snacks) 

Um Voranmeldung wird gebeten.

Veranstalter

Schillerhaus Rudolstadt

Tel. + 49 3672 - 486 470
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08.03.2024 Freitag 19:30 bis 21:00 Uhr
Annette Seemann: Im Schatten der Titanen – Caroline von Wolzogens Roman „Agnes von Lilien“

Die Kulturwissenschaftlerin Annette Seemann wird das Leben und Werk Caroline von Wolzogens, geb. von Lengefeld, geschiedene von Beulwitz, vorstellen. Dabei wird auch die Beziehung zu Schiller und dessen Frau Charlotte, Carolines Schwester, beleuchtet. Die Handlung und Struktur von Carolines Hauptwerk, Agnes von Lilien (1797/98), zeigen die Verwobenheit des Romans mit der eigenen Biographie der Schriftstellerin. 

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Schillerhaus Rudolstadt

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17.03.2024 Sonntag 15:00 bis 16:30 Uhr
„Zum Schwure räcken se de Hände, daß bald de Dirannei zu Ende.“

Auf ihre unvergleichlich humorvolle Weise hat die Leipziger Mundartdichterin Lene Vogt die deutschen Klassiker auf sächsisch interpretiert und nochmals unsterblich gemacht. Ob ganze Dramen oder Balladen, stark verkürzt und urkomisch, verzücken die Texte noch heute. Das Leipziger Schillervereinstheater präsentiert eine flotte Inszenierung von Schillers „Tell“ und weitere Perlen der „Dichtgunst“ vom „Erlgeenich“ bis zum „Mädchen aus dr Främde“.

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22.03.2024 Freitag 19:30 bis 21:00 Uhr
Damian Mallepree: Schillers Einfluss auf Goethes Farbenlehre

Die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe begann 1794 im Zeichen der Naturwissenschaft. Zu dem Zeitpunkt hatte Goethe bereits die „Beyträge zur Optik“ veröffentlicht und strebte die Darstellung zur Geschichte der Farbenlehre an. Dafür wurde Schiller in den folgenden Jahren zum unverzichtbaren und wegweisenden Ratgeber. Damian Mallepree ergänzt seinen Vortrag mit kleinen optischen Versuchen, die die „Faszination Farbenlehre“ nahebringen sollen.

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27.03.2024 Mittwoch 16:00 bis 17:30 Uhr
Räuberlabor: Eier färben und bemalen (Familiennachmittag)

Ob Friedrich und Charlotte Schiller mit ihren vier Kindern Ostereier bemalten, wissen wir leider nicht. Bekannt war der Brauch des Eierfärbens und Bemalens aber schon. Im Räuberlabor wollen wir diesmal den Brauch fortsetzen und vorbereitete Hühnereier bemalen, die dann an den Osterstrauch gehängt werden können. Noch unbemalte Ostereier und alles, was man dazu braucht, liegen bereit.
 

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Schillerhaus Rudolstadt

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31.03.2024 Sonntag 15:00 bis 16:00 Uhr
Osterspaziergang im Schillergarten (Spielen und Erleben)

Goethe hatte seine Freude am Osterfest und versteckte für seine Liebsten gern bunte Ostereier. Das Team des Schillerhauses wird es Goethe gleichtun und für die jüngsten Gäste Ostereier im Garten verstecken. Für die größeren Gäste gibt es „Pflückgedichte und -gedanken“ mit kleinen Weisheiten von Schiller und Goethe zu entdecken. Für Kaffee, Kuchen und Getränke ist natürlich auch gesorgt.

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Schillerhaus Rudolstadt

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09.04.2024 Dienstag 19:30 bis 21:00 Uhr
Lutz Rathenow: Trotzig lächeln und das Weltall streicheln. Mein Leben in Geschichten .

Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag legt der bedeutende DDR-Oppositionelle seinen literarischen Lebenslauf vor. Von der frühen Kindheit bis in hohe politische Ämter erzählt Rathenow von einem Leben zwischen Kunst und Politik. Lutz Rathenows Leben fügt sich zu einem farbigen Kaleidoskop aus Erzählungen, Dialogen, Reportagen und Tagebuch-Notaten zusammen. Sein Blick auf rassistische Ressentiments, unaufgearbeitete DDR-Prägungen, enttäuschte West-Projektionen und ihr Wegreden im Alltag ist scharf. Seine Erinnerungen an Weggefährten sind freundschaftlich, skeptisch und innig. Seine starken Heldinnen verblüffen ebenso wie die rasanten Ortswechsel zwischen Jena, Berlin oder Montevideo. Lutz Rathenow wurde 1952 in Jena geboren. Er schrieb Lyrik und Prosa für Kinder und Erwachsene. Als Journalist und Schriftsteller setzte er sich für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein und ging als Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasiunterlagen von 2011 bis 2021 eigene Wege. Er lebt in Berlin.
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Eintritt frei

Foto: Harald Wenzel-Orf 

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Schillerhaus Rudolstadt

Tel. + 49 3672 - 486 470
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24.04.2024 Mittwoch 16:00 bis 17:30 Uhr
Räuberlabor: Stubengärtnereien

Als Schiller vor ca. 250 Jahren lebte, kam es gerade in Mode, dass man sich Pflanzen aus der Natur und dem Garten in die Stuben und Zimmer holte. Viele Leute verfielen dem neuen Hobby der Zeit: dem Stubengärtnern. Im Räuberlabor wollen wir mit Euch einen kleines Stubenbeet im Blumentopfformat anfertigen. Den Stubenblumentopf könnt ihr mitnehmen und zuschauen, wie Eure Pflanze bei guter Pflege wächst.

Veranstalter

Schillerhaus

Tel. +49 3672 486476
schillerhaus@rudolstadt.de

26.04.2024 Freitag 19:30 bis 21:00 Uhr
Ulrich Kaufmann: Von der Welthaltigkeit der Provinz – Studien und Stimmen von und über Harald Gerlach (Buchpremiere und Lesung)

Im Jahre 1987 kam der Lyriker, Erzähler, Essayist und Dramatiker Harald Gerlach mit Manfred Heine, Schauspieler und späterer Theaterleiter, an das Theater Rudolstadt. Beide hatten ihren Arbeitsort Erfurt wegen kulturpolitischer Attacken verlassen. Gerlach lebte zunächst im nahegelegenen Volkstedt und lernte in Rudolstadt seine spätere Frau die Dramatikerin Bettina Olbrich kennen. Das sind nicht die einzigen Parallelen zu Schillers Biografie, wie bei der Buchvorstellung zu hören sein wird. Gerlach setzte sich sein ganzes Leben mit dem Dichter auseinander. Seine Gedichte „Schiller in Volkstedt“ und „Bauerbach“ sowie die nachgelassene Schiller-Biographie „Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt“ belegen dies. Auch Gerlachs große Weimarer Schiller-Rede aus dem Jahr 1993 ist von erschreckender Aktualität.
Sein Rudolstädter Wirken zeigt sich auch in zwei Künstlerbüchern, die von dem Rudolstädter Verleger Jens Henkel herausgegeben wurden.
Der Jenaer Germanist Ulrich Kaufmann stellt das biografische Buch über Harald Gerlach, das er gemeinsam mit Schriftstellern, Freunden und Kollegen erarbeitete, zusammen mit der Schauspielerin Verena Blankenburg vor. 
Eintritt 5 €

Veranstalter

Schillerhaus Rudolstadt

Tel. + 49 3672 - 486 470
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12.05.2024 Sonntag 14:00 bis 15:00 Uhr
Schillers Frauenzimmer - Eine Schwiegermutter erzählt…

„Ohne meine Schwiegermutter hätten meine Kräfte es nicht ausgehalten.“ So charakterisierte Friedrich Schiller seine Schwiegermutter Louise, die gute Seele des Lengefeldschen Hauses. Er schätzte die, heute würde man sagen Alleinerziehende, nicht nur wegen ihrer Kochkünste, obgleich diese stark zur Legendenbildung (weit über Rudolstadt hinaus!) um die Witwe beigetragen haben.
Anfangs nur reserviert dem mittellosen Dichterfürsten gegenüber, schloss Sie den Feuerkopf bald in ihr Herz und trug dazu bei, dass der Schwabe bald zum bekanntesten Rudolstädter Einwohner werden sollte. Die Schauspielerin Verena Blankenburg verleiht der „chère mère“ Stimme und Gesicht und plaudert am authentischen Ort mit Diskretion und Charme aus dem familiären Nähkästchen.

Um Voranmeldung wird gebeten!
Erwachsene: 10 Euro
Kinder 7-16 Jahre, Schüler: 8 Euro
Dauer: circa 45 Minuten

Veranstalter

Rudolstädter Sommer

Tel. 0 36 72 - 48 64 00
kultur@rudolstadt.de